Tomaž Kramberger /Vanja Balogh

Januar 2015 in Berlin. Acht Tage durchgehender Regen zu Beginn unseres Aufenthaltes. Wir lernten die Dinge langsam kennen, erkundeten Berlin und schlenderten in der Nässe herum. Eines Tages bemerkten wir einen Laden mit all diesen kleinen 3-D-Skulpturen im Schaufenster. Winzige Skulpturen, die Menschen des täglichen Lebens darstellen, einige in albernen Posen, andere, die einfach nur dastehen, Babies, Haustiere und anderer Nippes. Alle Figuren hatten einen irgendwie plumpen fotorealistischen Stil.
Nachdem die Mitarbeiter des Ladens uns erklärt hatten, wie diese kleinen Modelle produziert werden, realisierten wir, dass sich hier eine Schnittstelle zwischen unserern beiden künstlerischen Interessen auftat. Der eine übersetzt in einem Großteil seiner künstlerischen Praxis Ideen über Fotografien, der andere ist geneigt, etwas Skulpturales oder Konstruiertes zu erschaffen. Ein perfekter Anstoß für eine Kollaboration, in der wir uns buchstäblich selbst sahen.

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Januar, 2016

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